Robins Tochter - Ute Elisabeth Mordhorst
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Voll das wilde Leben. Ziemlich verrückte Geschichten.

Robins Tochter

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„Morgen ist mein Tag!“, sagte Robins Tochter. „Ich werde früh aufstehen und mit dem Fahrrad zum Fluss hinunter fahren. Ich werde mich auf die kleine Bank setzen und am Ufer den Sonnenaufgang beobachten. Ich werde die Möwen mit Neuigkeiten füttern und mein Wurstbrot verputzen. Und dann mache ich das Schiff klar!“ „Geht nicht“, sagte Robin. „Morgen haben wir Gäste zum Grillen. Da brauche ich deine Hilfe.“ „Aber… morgen ist mein Tag…“ „Samstag ist auch noch dein Tag.“ „Am Samstag wird es regnen, du kommst doch auch ohne mich klar.“ „Das denkst du.“
„Immer dasselbe“, dachte Robins Tochter. Sie lief auf ihr Zimmer und schrieb eine Luftpost und warf sie in den Himmel. „Heute Abend um Zwölf. Wir treffen uns am Hafen.“ Als der Mond hoch am Himmel stand, sprang Robins Tochter aus dem Bett. Sie lief zum Schuppen und holte ihr Fahrrad und radelte zum Hafen. Das Boot lag am Kai. Robins Tochter warf ihren Rucksack mit dem Proviant unter Deck und hisste die Segel. Die Hafenuhr schlug. Viertel vor Zwölf. Punkt Zwölf hörte Robins Tochter Schritte näherkommen. „Hier bin ich!“, rief eine Stimme. „Super!“, antwortete Robins Tochter. „Kann los gehen. Wir segeln auf die kleine einsame Insel. Ich opfere dich doch nicht Vaters Grillgästen!“ „Gerettet!“, lachte Freitag und sprang an Bord.

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